Dokumentation

Lötpunkt platzieren

So kommt man in diesen Modus:

  • mit [1],
  • mit dem Punkt "Lötpunkt setzen" im Menü "Elemente"
  • mit dem Werkzeug


Diese Funktion des Setzens freier Lötpunkte benötigen Sie nur für das Zeichnen von Gehäusen, die Sie später in die Bauteildatenbank exportieren wollen. Für das freie Platzieren von Lötpads zum direkten Leiterbahn-Anschließen ist diese Funktion nicht gedacht. Hierzu Öffnen Sie die Datenbank uns suchen einen Anschluss namens "K1x01", also ein Konnektor mit einem Anschluss. Wenn Sie jedoch ein neues Bauteilgehäuse zeichnen wollen, brauchen Sie hingegen die Funktion Lötpunkt setzen. Platzieren Sie mit M1 freie Lötpunkte in Ihrem Layout um den Gehäuseumriss herum ab. Durch Drücken der Taste [1] erzeugen Sie Lötpunkte mit fortlaufenden Anschlussnummern (Padnummern). Den letzten Lötpunkt legen Sie mit [RETURN] oder [ESC] ab.


Wichtig: Schalten Sie das Raster auf eine sinnvolle Schrittweite und springen Sie von Rasterpunkt zu Rasterpunkt mittels der Pfeiltasten auf Ihrer Tastatur. Setzen Sie dann neue Lötpunkte mit der Taste [1] (die Ziffer "eins" in der Zahlenreihe über den Buchstaben Ihrer Tastatur) auf einen neuen Rasterpunkt ab.


Drücken Sie ggf. [o] für Optionen und Einstellungen und gelangen Sie zu diesem Dialog, der es erlaubt, das Pad zu definieren:

Datei:LoetpktOptDlg.jpg

Platzieren Sie Pads um einen Gehäuseumriss (dieser wird auf Ebene 21=Bestückungsdruck gezeichnet) gemäß des Datenblattes. Vergeben Sie Bauteilnamen und Wert, markieren Sie alles mit einem Fangfenster, platzieren Sie den Cursor an die Stelle an der das Griffkreuz erscheinen soll (oft Pad Nummer 1) und drücken Sie die Taste [x] für den Export des Bauteils in die Datenbank.

Lötpunkte (Pads) können auch Namen haben. Dies spielt dann eine Rolle, wenn Pads eines Bauteils matrixartig aufgebaut sind, z.B. bei BGAs oder Steckverbindern. Oft sind dann die Padbezeichnungen zeilen- und spaltenweise aufgebaut - Buchstaben für die Zeilen, Ziffern für die Spalten, etwa A1, A2, A3... Der elektrische Kontakt zwischen Anschluss im Schaltplan und Lötpunkt im Layout erfolgt jedoch immer über die Anschlussnummer. Priorität hat also die Stimmigkeit der Anschlussnummer zwischen Pin und Pad.

Zweck eines Anschlussnamens ist, dass man dadurch ein bestimmtes Pad in einer Matrix von sagen wir 144 Pads unter Umständen leichter finden kann als allein durch seine fortlaufende Nummer. Der Anschlussname dient also eher der Übersichtlichkeit. In Datenblättern von BGA-Bauteilen werden sowohl für das Symbol als auch für das Gehäuse die Padnamen neben den Anschlussnummern genannt.

So kommt man wieder heraus: Mit [ESC] oder M12


siehe auch: